1. Wie waren deine ersten Kurse als Teamer*in bzw. wie wurde mit dir am Anfang als neuer Teamer*in umgegangen?
Die ersten Kurse waren natürlich aufregend und spannend, da Vieles neu war. Das Team legt großen Wert darauf, dass man sich während der Kurse wohl fühlt, ein Ordner hilft am Anfang neue Methoden kennenzulernen und schülergerecht anleiten zu können und eine Nachbesprechung im Anschluss an die Kurse lässt Raum für Reflexion, Wünsche und Anregungen (auch auf persönlicher Ebene). In das Team wurde ich herzlich aufgenommen und war, und bin, bisher immer sehr zufrieden.
2. Wie zeitlich kompatibel war die Arbeit als Teamer*in mit deinem Studium?
Termine für anstehende Kurse wurden immer rechtzeitig in die Gruppe oder per Mail geschickt und jede*r kann individuell schauen, wie bzw. ob der jeweilige Kurs in den Stundenplan rein passt. Man ist dementsprechend wegen der Termine zeitlich sehr flexibel, wie viele Kurse in einem Monat (oder wenn es mal gar nicht passen sollte, z.B. in der Klausurenphase, auch mal keiner) möglich sind.
3. Was war deine lustigste Erfahrung als Teamer*in auf Kurs?
Beim Teamersteckbrief, einem Steckbrief über dich als Person (Name, Alter, Hobbys, etc.) welchen die Schüler*Innen zu Beginn der ,,Tage der Orientierung" über dich erstellen dürfen, kommt es immer wieder zu schmunzeln. Es ist jedes Mal aufs Neue interessant von den Kindern und Jugendlichen zu erfahren, wie man für sie nach außen hin wirkt und wie sie einen dementsprechend einschätzen, wenn man zunächst noch eine völlig unbekannte Person für sie ist.
4. Welche Erfahrungen konntest du als Teamer*in sammeln, sowohl persönlich als auch beruflich?
Bei jedem Kurs kann man etwas dazu lernen, sei es über neue Methoden, die Art diese vor der Klasse verständlich anzuleiten oder mit ganz vielen verschiedenen Situationen umzugehen. Beruflich werden die Kurse sicherlich eine große Bereicherung darstellen, da ich bereits Erfahrung habe, vor Schulklassen zu sprechen, Aufmerksamkeit bei den Schüler*Innen hervorzurufen und sensibilisierter für soziale Strukturen innerhalb einer Klassengemeinschaft bin. Auch persönlich kann ich nach jedem Kurs reflektiert Dinge, die gut gelaufen sind, als auch Verbesserungs- oder Alternativmöglichkeiten für die Zukunft mitnehmen. Es ist schön, die in der Regel positive Wirkung der Kurse rückgemeldet zu bekommen und zu wissen, dass die Schüler*Innen etwas mit auf ihren persönlichen Weg, wenn auch nicht immer unmittelbar ersichtlich, nehmen können.
5. Würdest du dich wieder dafür entscheiden zu teamen, wenn du es dir nochmal aussuchen könntest?
Ich würde mich definitiv wieder dafür entscheiden und werde aufgrund vieler schöner und wertvoller Erfahrungen auch im neuen Schuljahr wieder teamen. :)
6. Würdest du es anderen Studierenden/jungen Menschen empfehlen? Wenn Ja, Warum?
Ich würde die Arbeit auch anderen jungen Menschen, die Lust auf eine in den Kursen weitestgehend selbstständige, engagierte und flexible Arbeit mit Schüler*Innen haben, empfehlen. Du wirst sicherlich auch viele schöne und bereichernde Momente, sowohl mit dem Team als auch mit den Kindern und Jugendlichen der Kurse, machen. Im Hinblick auf die berufliche Laufbahn werden dir Erfahrungen im Kontext mit Schulklassen und ein Einblick in Schule auf einer anderen Ebene ermöglicht. Vor allem als Lehramtsstudent*In werden dir diese nachhaltig und wertvoll in Erinnerung für die zukünftige Arbeit bleiben. Du wächst über dich selbst hinaus, lernst Bedürfnisse und Verhalten von Kindern und Jugendlichen besser einzuschätzen und auf diese eingehen zu können und wirst mit Sicherheit viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln können.